Die Powerschiene für den Sportler

Immer wieder sieht man in letzter Zeit, dass Spitzensportler nach dem Wettkampf eine Schiene aus dem Mund nehmen. Was hat es damit auf sich!?

Diese Schienen haben keine Schutzfunktion, sondern sie sollen die sog. Craniomandibulären Strukturen balancieren. Dies ist ungemein wichtig auch für die absteigenden muskulären und gelenkigen Strukturen. Was sind aber craniomandibuläre Strukturen? Als Cranium bezeichnet man in der Fachsprache den Schädel, Mandibula ist die Bezeichnung für den Unterkiefer. Die Zahnreihe des Oberkiefers ist die starre Komponente, gegen die der Unterkiefer mit seiner Zahnreihe eine komplizierte dreidimensionale Bewegung z. B. beim Kauen ausführt. Im Idealfall ist diese Bewegung muskulär balanciert und im Kiefergelenk zentriert. Dieses ideale Zusammenwirken nervaler, muskulärer und gelenkiger Strukturen ist nur noch bei wenigen Menschen vorzufinden.

Stressbedingtes Knirschen bzw. Pressen (Bruxismus) führt in die Dysbalance der Kaumuskulatur. Es entsteht ein sich selbst unterhaltender Teufelskreis, d.h. durch Abrasionen der Zähne wird es immer anstrengender die Zahnreihen zu schließen.Weiteres Knirschen oder Pressen ist die Folge. Auch biochemische und individuelle Statikprobleme sind negative Verstärker.

Die komplette Symptomatik finden sie auf meiner Unterseite CMD.

Was ich schon seit 20 Jahren beobachte, ist die negative Fernwirkung auf muskuläre Strukturen. Aber umgekehrt auch die positive Fernwirkung bei balancierenden Behandlungen.

Die Aufbissschiene als Behandlungsmethode

Zentrum der balancierenden Therapie ist die Aufbissschiene und die Tens-Behandlung. Unterstützend Physiotherapie, evtl. Osteopathie, Fascientherapie und Yoga.

Bei Sportlern ist mit Hilfe der Kinesiologie die Balance der Schiene perfekt einstellbar und mit einfachen Maßnahmen wiederherstellbar, falls sie nicht mehr balanciert und die Beschwerden wieder auftreten.

Eingesetzt werden sollte diese Schiene natürlich nur bei Sportlern, bei denen ein Bruxismus vorliegt.

Es gibt sicherlich Sportarten, bei denen die Schiene vorzugsweise eingesetzt werden sollte. So kann man sicherlich bei den mehr statischen Sportarten wie z.B. Gewichtheben, Golf, Schießen etc. auch messbare Verbesserungen erzielen. Analysiert man z.B. die Dynamik bei einem Fußballer, so wird durch die hohe Sauerstoffschuld kaum bruxiert werden während des Wettkampfs, da Atmung durch Mund und Nase benötigt wird. In der Nacht vor dem Spiel ist es viel wichtiger, die Schiene zu tragen.

Beim Torwart ist eher denkbar, dass er in den Ruhephasen, die aber starke Konzentrationsphasen sind, presst und sich damit ständig stresst. Eine Schiene würde zu einem ständigen Ausgleich der absteigenden Strukturen führen und in der Aktion zu besseren Resultaten führen.

Die Erfahrung zeigt, das Schienen in individuell unterschiedlichen zeitlichen Intervallen ihre balancierenden Wirkungen verlieren. Erstaunlich ist, dass sie, nachdem sie nur um Zehntelmillimeter eingeschliffen worden ist, ihre wohltuenden Eigenschaften wieder entfalten.

Individuelle Beratung erfolgt in der Praxis, kostenlos.

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