Parodontitis-Therapie in unserer Praxis in Dortmund

Vor die Parodontitis-Therapie setzen wir in unserer Dortmunder Praxis eine präzise Diagnostik. Bei jeder Kontrolluntersuchung wird ein Parodontitis-Screening durchgeführt. Mit einer stumpfen Sonde werden die Zahnfleischtaschen in einer Übersichtsform gemessen. Diese Messung kann Folgendes ergeben:

  1. Keine Parodontitis
  2. Oberflächliche, aber behandlungsbedürftige Parodontitis
  3. Profunde (tiefe) fortgeschrittene Parodontitis
  4. Sonderformen

Zur Diagnostik zählt auch immer die Kontrolle, ob eine CMD vorliegt oder negativ beeinflussenden Allgemeinerkrankungen vorliegen.

Die oberflächliche Parodontitis wird zunächst mit professionellen Zahnreinigungen behandelt. Haben sich danach die Taschenwerte gebessert, wird dem Patienten das Prophylaxe-Programm unserer Praxis in Dortmund angeboten, um das Ergebnis zu stabilisieren. Mehr über das Prophylaxe-Programm erfahren Sie unter dem Punkt „Zahnreinigung“.

Die Behandlung der profunden Parodontitis bei Ihrem Zahnarzt in Dortmund

Die profunde Parodontitis wird folgendermaßen behandelt:

Vorbehandlung

Es werden mehrere professionelle Zahnreinigungen durchgeführt. Dabei wird der Patient aufgeklärt, wie die Krankheit bei ihm entstanden ist. Es wird ihm verdeutlicht, dass die Parodontitis in der Regel keine schicksalsbedingte Erkrankung ist, sondern mit einer unzureichenden Mundhygiene einhergeht. Umgekehrt kann durch eine Verbesserung der Mundhygiene sofort eine Verbesserung der subakuten Beschwerden erzielt werden. Dies fällt dem Patienten schon nach den ersten Sitzungen in unserer Praxis in Dortmund angenehm auf.

Das Zahnfleischbluten geht zurück, da bei der professionellen Zahnreinigung die harten Beläge wie Zahnstein und Konkremente entfernt wurden. Zusammen mit der Verbesserung der häuslichen Mundhygiene lassen so die bakteriellen Reize nach. (Zur Begriffserklärung: Konkrement ist auf der Wurzel unterhalb des Zahnfleisches festhaftender, dunkel gefärbter, harter Zahnbelag, Bestandteil des sogenannten Bio-Films).

Noch eine kurze Randbemerkung zur Mundhygiene: Laut Statistik putzen sich die Bundesbürger im Durchschnitt nicht länger als 30 Sekunden die Zähne. Erforderlich sind aber, um Zahn- beziehungsweise Zahnfleischschäden vorzubeugen, 3 bis 6 Minuten und das mindestens zweimal besser dreimal täglich. Die richtige Zahnpflege beinhaltet immer den Gebrauch von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten. Tägliche Mundspülungen können auch nicht schaden. Das Entscheidende für die Zahn- beziehungsweise Zahnfleischgesundheit ist schlicht: Wer täglich eine solche Mundhygiene betreibt, der hat nie wieder Zahnprobleme.

Fazit der Parodontitis-Vorbehandlung in unserer Praxis in Dortmund: Der Patient wird motiviert und instruiert, seine Mundhygiene zukünftig, das heißt für immer, so auszuführen, dass die Zähne nur noch einen Belagindex von unter 30 Prozent aufweisen. Nach der Vorbehandlung soll schon ein deutlicher Rückgang der Entzündungszeichen zu sehen sein.

Parodontitis-Status

Nach der Vorbehandlung werden die Zahnfleischtaschen exakt gemessen. Alle Zahnfleischtaschen, die noch tiefer als 3 mm sind, müssen weiterbehandelt werden. Bei gesetzlich Versicherten muss die Parodontitis-Behandlung vorher von der Krankenkasse genehmigt werden. Auch Zahnlockerungen und andere Parameter werden in einem Parodontitis-Status dokumentiert.

Behandlung

Bei der Behandlung möchte ich zwischen der Kassenbehandlung und einer Behandlung mit zusätzlichen neuen wissenschaftlichen Methoden unterscheiden.

Die Kassenbehandlung sieht eine weitere Reinigung der Tasche vor. Diese erfolgt unter Anästhesie mit scharfen Instrumenten. Die Behandlung wird als geschlossene Kürettage bezeichnet. Es können auch Ultraschall und Schallgeräte dazu verwendet werden. Durch die „tiefe“ Reinigung und Glättung der Wurzeloberfläche soll die Zahnfleischtasche regenerieren und das Zahnfleisch wieder zu einer festen Manschette werden. Falls bei unübersichtlichen und sehr tiefen Taschen nach zwei bis drei Monaten kein Behandlungserfolg eingetreten ist, darf auch als Kassenleistung eine weitere Behandlung in Form einer offenen Kürettage erfolgen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, eine begleitende Antibiotika-Therapie durchzuführen.

Die modernen Methoden der Parodontitis-Behandlung verdanken wir der Laserforschung. Die Dental-Laser werden schon seit Jahren in den verschiedensten Anwendungen in unserer Zahnarztpraxis in Dortmund eingesetzt. Die Zahnfleischtasche wird mit einem Laserstrahl mit 1 Watt Energie für 20 Sekunden bestrahlt. Durch die dosierte Energieeinleitung in die Tasche werden auch schwer zugängliche Nischen dekontaminiert. Nachweislich werden Extremkeime so besser und nachhaltiger entfernt als durch die Kürettage. Eine Weltneuheit ist die Photolase-Methode. Bei dieser Methode wir ein spezieller tintenfarbener Farbstoff mit besonderen Eigenschaften in die Zahnfleischtasche eingeleitet. Dieser Farbstoff wird dann mit einem weichen Laserstrahl belichtet. Durch die abgestimmten physikalischen Parameter kommt es zu einer Anregung des Farbstoffes in der Weise, dass der Sauerstoff der Umgebung radikalisiert wird und somit die Bakterien abgetötet werden. Durch die hohe Penetrationsfähigkeit des Farbstoffes werden mit dieser Methode auch Nischen beziehungsweise schwer zugängliche Taschenbereiche dekontaminiert. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass sie schmerzfrei ist.

Falls trotz guter Nachsorge und guter häuslicher Hygiene immer wieder Rückfälle auftreten, dann ist davon auszugehen, dass eine genetische Disposition (Anfälligkeit) vorliegt. Dann ist es sinnvoll, über mehrere Monate Periostat zu verabreichen. Dieses Medikament bewirkt eine Dämpfung der überschießenden Immunabwehr in der Zahnfleischtasche. Meine Erfahrungen mit dieser „kurmäßigen“ Anwendung sind hervorragend. Die Taschenwerte haben sich bei allen so behandelten Patienten gravierend gebessert.

Fazit: Bei tiefer rückfälliger Parodontitis sind Erfolge nur dauerhaft zu erreichen, wenn mit dem Laserverfahren, Antibiotikum und Periostat-Kur behandelt wird. Die schon angesprochene Nachsorge ist zwingend notwendig.

Schon in der Erstberatung versuche ich den Patienten meiner Praxis in Dortmund zu verdeutlichen, dass das A und O der Parodontitis-Behandlung die Nachsorge und ein Nichtnachlassen der guten Mundhygiene ist. Ohne eine regelmäßige qualitativ hochstehende Nachsorge ist der Rückfall vorprogrammiert!

Aus diesem Grund bieten wir den Patienten unserer Zahnarztpraxis in Dortmund schon seit Jahrzehnten ein Prophylaxe-Programm an. In den Nachsorge-Sitzungen werden im Prinzip die gleichen Behandlungen wie in der Vorbehandlung durchgeführt. Nur jetzt heißt es: Remotivation und Reinstruktion.

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